Templin |
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| "De Uckermärk'sche
Heidstruk" Zirkel für Freunde der niederdeutschen Sprache im Kulturbund e.V. |
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| Kontakt | Heinz Pantzier Reiherstrasse 14 17268 Templin |
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| Mitglieder | Der Zirkel hat 16
Mitglieder, die aktiv der plattdeutschen Sprache und
ihrer Literatur verbunden sind. Seit zwanzig Jahren
arbeitet der Zirkel in etwa mit dieser Anzahl von
Mitgliedern, wobei sich die Zusammensetzung im Laufe der
Zeit verändert hat. Im Zirkel finden alle am Plattdeutschen Interessierten ein Zuhause, egal ob sie mecklenburger, märkisches bzw uckermärkisches Platt lesen, sprechen oder schreiben. Nestorin und Mentorin des Zirkels war die bekannte Dichterin Frau Erna Taege-Röhnisch, die im Mai 1998 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Heinz Pantzier und Günter Schmedemann werden als rührige Mitglieder des 'Heidstruks' weiter unten gesondert vorgestellt. |
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| Veröffentlichungen | Dem Zirkel gehören seit längerem
mehrere Autoren an, die mit Unterstützung des
Kulturbundes zwei Anthologien herausgebracht haben.
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Partnerschaften |
Der Zirkel arbeitet mit dem Prenzlauer "Årdbernest" und dem "Mundartzirkel Großderschau" zusammen. Vier Autoren des Zirkels sind Mitglieder des "Bundes Niederdeutscher Autoren Mecklenburg-Vorpommerns und der Uckermark". | |
Tätigkeit |
Neben gemeinsamen Programmen, an denen fast alle Mitglieder beteiligt sind und die sowohl musikalisch als auch sprachlich durch Mitglieder des Zirkels gestaltet werden, lesen die Autoren vor allem vor Publikum. | |
| künftige Vorhaben |
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Leseprobe |
Uckermark Dat Land is riek
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| Übersicht:
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| Heinz und Rosel Pantzier | ||
| Selbstauskunft | Heinz Pantzier 1925 burn
tau Schönhausen in'n Elb-Havelwinkel, würd nah de
Schaul as Flötist utbild't un het von 1945 an
Theatermusik makt. Fiefundörtig Johr lang, bet 1988,
hürte hei tau de "Norddeutsche Philharmonie
Rostock". Schriewen is alltied sien Hobby wäst,
Gedichte und Geschichten in hochdütsch, öwer mihr as
twintig Johr nu ok all up Platt. Rosel Pantzier 1923 in Leipzig burn, het dor de Hochschaul för Musik besöcht un dornah as 1. Violonistin söbenundörtig Johr lang gliekerwies bi de "Norddeutsche Philharmonie Rostock" arbeit't. aus: De Johrskring |
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| Veröffentlichungen | Pantzier veröffentlicht forlaufend
in Tageszeitungen (Uckermarkkurier, Templiner Zeitung),
im Templiner Heimatkalender sowie im norddeutschen
Heimatkalender "Voss un Haas". Außerdem sind
mehrfach Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien
erfolgt, so z.B. in der Reihe "Plattdütsch
Blaumen" (bisher erschienen Bauk 1-5) des Bundes
Niederdeutscher Autoren in Mecklenburg-Vorpommern und der
Uckermark sowie in zwei Anthologien des
"Uckermärk'schen Heidstruks". Pantzier beschäftigt sich
darüberhinaus mit Textübertragungen aus dem
Hochdeutschen ins Mecklenburger Platt. In diesem
Zusammenhang sind bisher vier Beiträge in Sammelbänden
über deutsche Dialekte im Universitätsverlag C. Winter,
Heidelberg erschienen. Und zwar: Bislang noch unveröffentlichte Textübertragungen sind "Der Eiersegen" von Heinrich Seidel sowie Goethes "Prometheus". |
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Vorhaben
und |
Mundartpflege zeigt sich
bei Pantzier aber auch in literarisch-musikalischen
Vortragsabenden seines Familienensembles "Templiner
Hausmusik". Die Programmgestaltung bezieht neben
eigenen hoch- und niederdeutschen Texten auch
plattdeutsch Gesungenes mit ein. Hierfür sind aus einer
ganzen Anzahl von Gedichten des Autors durch Vertonungen
seitens seiner Frau Rosel instrumental zu begleitende
niederdeutsche Lieder entstanden und entstehen weiterhin,
darunter der 1992 im Selbstverlag herausgebrachte Zyklus
"De Johrskring, Leeder von Maan tau Maan". Pantzier denkt auch an eine Buchausgabe seiner Texte. |
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Leseprobe |
Wat nödig deit Hoeg Di! Denn höllst Du Di jung! Rög Di! Denn bliffst Du in Schwung! Dagwark för Di un mi, Hüsung un Brod, lütt bäten Leiw dorbi: Dat dücht mi got! |
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| Übersicht:
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| Günter Schmedemann 17268 Buchenhain Ortsteil Fürstenau, Nr. 8 Email: G.Schmedemann@t-online.de |
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| Vorhaben
und Aktivitäten |
Der Autor schreibt
plattdeutsche Gedichte, Kurzgeschichte, Erzählungen und
verfasst Liedtexte. Ausserdem arbeitet er seit längerer
Zeit an einem plattdeutschen Roman. Jahr für Jahr ist er mindestens 30 bis 40mal in der Uckermark zu Lesungen in Schulen und vor allem in Mundartzirkeln unterwegs, wo er seine Gedichte (Riemels), Geschichten (Vertellsels) und aus seinen Erzählungen vorliest. Als Mitglied einer Autorengruppe arbeitet er an der Entstehung eines Lesebuches in plattdeutscher Sprache für Kinder der Länder Mecklenburg und Brandenburg mit. |
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| Veröffentlichungen | Schmedemanns journalistische und
literarische Arbeiten finden mit Veröffentlichungen im Uckermarkkurier
und der Märkischen Allgemeinen sowie in acht
Anthologien im Norden Brandenburgs, in
Mecklenburg/Vorpommern, in Niedersachsen und Schleswig
Holstein weite Verbreitung. Im November 1998 erschien sein erstes Buch im Schibri-Verlag unter dem Titel "Hett allens siene Tiet". Es enthält über 20 Gedichte, 30 Geschichten, 3 Erzählungen und 4 Lieder aus vielen Bereichen des täglichen Lebens, der Natur und deren Zusammenhängen. Sein zweites Buch "Dat Siedlungshus - Vertellsels, de dat Läben schräben hett" erschien im Januar 2000 im Schibri-Verlag (ISBN 3-9333978-14-9). Es enthält Erzählungen um das ehemalige KZ Ravensbrück |
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| Leseprobe | Uckermark Dat Land is riek
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